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Irlands beliebteste 9 Gruselgeschichten

Von einem satanischen Kult in den Dublin Mountains über einen mittelalterlichen Geisterfluss und eine tragische junge Braut bis zu einem niedergemetzelten Priester: die beliebtesten 9 Gruselgeschichten aus Irland.

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1. Der Hell Fire Club

Der Hell Fire Club liegt tief in den Dublin Mountains; ein verlassenes, ausgebranntes Jagdhaus, das auch heute noch nach Schwefel riecht. Das Gebäude wurde im Jahr 1735 auf einem neolithischen Grab errichtet und wurde von einer Vereinigung von Adligen – dem Hell Fire Club – für unmoralische Ritualien und Satansmessen benutzt. Es heißt, man spüre hier heute noch eine bedrückende Atmosphäre und könne sogar dämonische Erscheinungen sehen.

2. Tödliche Flüche

Wenn man sich die verwitterten Ruinen von Duckett's Grove anschaut, kann man sich die rauschenden Feste und die gotische Pracht in seiner Blütezeit gut vorstellen. Beim genaueren Hinschauen spürt man, dass hier etwas Übernatürliches am Werk ist ... Die Legende besagt, dass William Ducketts verschmähte Geliebte die Familie mit einem Fluch belegt und eine Todesfee herbeigerufen hat, deren furchtbares Heulen einen plötzlichen Tod in der Familie ankündigt. Man sagt, dass die Stimmen von plaudernden Dienern und galoppierenden Hufen über das Gelände hallen, und manche erzählen sogar von einem Geisterpferd und einer Kutsche, die angeblich von William selbst gelenkt werden ...

3. Lady Isobel und die Phantomkinder

Wenn man sich das malerische Ballygally Castle an der Küste von Antrim so anschaut, würde man nicht erwarten, dass es hier mehr spukt als irgendwo sonst in Irland. Alles begann, als ein ehemaliger Besitzer seine eigene Frau, Lady Isobel, in einen Turm sperrte, da sie ihm keinen Sohn schenken konnte. Statt langsam zu verhungern, sprang Isobel aus dem Fenster in ihren Tod. Heute ist das Gebäude ein Hotel und Gäste haben ihren Geist und Phantomkinder in den Gängen umherirren sehen.

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4. Der Geisterfluss

In der Grafschaft Kilkenny fand Irlands erster Hexenprozess statt und auch übernatürliche Geschehnisse sind hier nicht ungewöhnlich. Im Jahr 1763 überquerten 16 Menschen während einer großen Überschwemmung die John's Bridge. Diese stürzte genau in diesem Moment ein und die Unglücklichen ertranken in den reißenden Fluten des Flusses Nore. Seit diesem Tag kursieren unter den Ortsansässigen und Besuchern Gerüchte von gespenstischen Figuren im Fluss. Diese wurden beobachtet, wie sie versuchten, sich an Land zu retten, an den Pfeilern der heutigen Brücke lehnten und auf den morgendlichen Nebelschwaden ritten.

5. Die Weiße Lady

Charles Fort, eine beeindruckende sternförmige Festung in Cork, hat im Laufe ihrer Geschichte viel Blutvergießen erlebt. Doch trotz all der Schlachten, Belagerungen und Rebellionen ist es die Geschichte der Weißen Lady, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. Die Tochter des Kommandeurs des Forts heiratete einen der hier stationierten Offiziere. Ihr Bräutigam wurde jedoch noch am Hochzeitstag wegen Vernachlässigung seiner Pflicht von ihrem Vater erschossen. Daraufhin stürzte sie sich in den Tod. Ihre verlorene Seele streift heute noch in ihrem Hochzeitskleid durch das Fort.

6. Bishop Higgins' Grab

Wer die Toten stört, darf sich nicht wundern, wenn er Geister weckt. In der St. Columb’s Cathedral wurde bei Renovierungsarbeiten 1867 die Grabesruhe des ehemaligen Bischofs William Higgins gestört. Sein Grab wurde ins Innere der Kathedrale verlegt und schon begannen die unheimlichen Vorgänge. Arbeiter hörten Schritte in der verschlossenen Empore, geisterhafte Erscheinungen wurden in Fotografien entdeckt und die Orgel fing an zu spielen, ohne dass eine Menschenseele in der Nähe war.

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7. Der Fluch des Hofnarren

Was ist noch tragischer als ein trauriger Clown? Ein ermordeter Hofnarr! Den Beweis finden Sie in Malahide Castle, einer mittelalterlichen Festung an der Küste Dublins, wo ein Geist sein Unwesen treibt. Sein Name war Puck und er hatte sich unsterblich in eine in Malahide eingekerkerte Adlige, Lady Elenora Fitzgerald, verliebt. Puck wurde ertappt und ein Messer durch sein Herz gerammt. Mit seinem letzten Atemzug schwor er, die Burg als Geist heimzusuchen.

8. Die blutige Kapelle

Hinter den mittelalterlichen Mauern von Leap Castle warten Geschichten von Mord und Verrat. Im Jahr 1532 zum Beispiel stritten sich zwei ehrgeizige Brüder um das Familienerbe. Einer davon war ein Priester und während er in der Kapelle der Burg die Messe las, stürmte sein Bruder herein und erstach ihn auf dem Altar. Die Kapelle ist daher heute auch als Bloody Chapel bekannt. Dann wären da noch die aufgespießten Skelette von Leap Castle, aber diese Geschichte erzählen wir ein andermal …

9. Die Schlinge des Henkers

Crumlin Road Gaol ist ein historisches Gefängnis aus der viktorianischen Zeit, in dem einst einige der berüchtigtsten Gestalten von Belfast einsaßen. An kaum einem anderen Ort in Nordirland spukt es mehr als hier. Die gequälten Seelen der verstorbenen Häftlinge wandeln durch die Gänge und ihr Jammern kann des Nachts gehört werden. Zu ihnen gehören ein unschuldiger Amerikaner, der hingerichtet wurde, und ein Teenager, der Selbstmord verübte, um der Schlinge des Henkers zu entkommen.