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Mein Irland

Sie suchen noch Anregungen? Planen Sie eine Reise? Oder wollen Sie sich einfach nur glücklich scrollen? Wir zeigen Ihnen ein Irland, das nur für Sie gemacht ist.

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    Was Irland im August zu bieten hat

    Der August gehört zu den wärmsten Monaten in Irland und lässt ein herrlich angenehmes Sommerfeeling aufkommen. Es ist am Tag etwa 18 Stunden lang hell – dunkel wird es erst nach 23 Uhr. Wenn die Iren von legendären langen Abenden erzählen, dann meinen sie das wortwörtlich. Wie Sie diese langen Tage und Abende am besten ausfüllen, erfahren Sie hier in unseren Tipps:

    1. Die Klippen von Slieve League – eine der höchsten Europas!
    Sie sind immer noch ein Geheimtipp – die gigantischen Klippen von Slieve League, die an der höchsten Stelle schwindelerregende 609 Meter bis zum tosenden Atlantik in die Tiefe stürzen und damit die zweithöchsten Klippen Europas sind! Wo Sie diese Klippen finden? In der Grafschaft Donegal im Nordwesten der Insel direkt an Irlands spektakulärer Küstenstraße – dem Wild Atlantic Way. Sie können die Klippen prima auf Ihrer Reiseroute durch Irland einbauen oder den nächsten Flughafen ansteuern. In diesem Fall ist dies der Ireland West Airport Knock, von dem aus es Direktflüge nach Köln/Bonn gibt. Er liegt etwa 2,5 Stunden von Slieve League entfernt. Und warum sollten Sie diese Klippen gerade im August besuchen? Da es in der Regel in der Sommersaison bei den Hauptsehenswürdigkeiten auch mal voller werden kann, sind Slieve League eine sehr gute Alternative zu den berühmten Cliffs of Moher. Slieve League sind gut dreimal so hoch wie die Cliffs of Moher, und an den ausgewiesenen Aussichtspunkten bietet sich Ihnen ein überwältigendes Panorama. Insbesondere bei Sonnenuntergang, wenn die Sonne ein unglaubliches Licht auf die Klippen wirft. Nichts für schwache Nerven: Zur höchsten Stelle gelangt man zu Fuß über den schmalen One Man's Pass. Für diejenigen, die lieber unten bleiben möchten, ist eine Bootsfahrt empfehlenswert, die ebenso spektakulär ist. Und nach dem Wasser von außen gibt es zum Abschluss des Tages das „Wasser des Lebens" von innen: Besuchen Sie doch einmal die örtliche Brennerei, die „Sliabh Liag Distillers", um bei einer Besichtigung den Herstellungsprozess eines Whiskeys mit einer über 175-jährigen Tradition zu bestaunen und selbstverständlich hinterher auch zu probieren.

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    2. Das Städtchen Athlone am mächtigen Shannon
    Athlone liegt im Herzen Irlands, und gleichzeitig fließt der Shannon mitten durch die Stadt. Kein Wunder also, dass es seit jeher die Aufmerksamkeit von Heiligen und Heerführern auf sich gezogen hat und eine lange Geschichte aufweisen kann. Gut erhalten und aufwändig renoviert wurde das Wahrzeichen – die mächtige Burg aus dem 12. Jahrhundert mit einem interaktiven Museum. Spazieren Sie durch die uralten Straßen und Gassen, und entdecken Sie eine ganze Reihe toller Restaurants, Pubs und schräger Läden. A propos Pubs – Sie finden hier auch Sean's Bar, das älteste Pub in Irland. Es wurde im Jahr 900 gebaut, ist also weit über ein Jahrhundert alt und kann sowohl per Hausboot und auch zu Fuß erreicht werden. Das Auto sollten sie bei der Auswahl an Getränken jedoch lieber stehen lassen...

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    3. The Gobbins: Der fabelhafte Klippenpfad
    Der Gobbins Path, ein etwas mehr als einen Kilometer langer schwindelerregender Weg über Klippenkanten, Buchten, Felsabstürze und freischwebende Brücken ist nichts für Zartbesaitete. Er wurde bereits 1902 etwas nördlich von Belfast erbaut. Der abwechslungsreiche Weg mit Röhren- und Hängebrücken, steil in den Fels geschlagenen Treppen und mit Felsentunneln führte - und so ist es auch noch heute - über die Gischt der Irischen See. Daher war er auch den Kräften der Natur so stark ausgesetzt, dass man ihn 1954 wegen des Verfalls endgültig schließen musste. 2015 wurde seine alte Struktur nach aufsehenerregenden Restaurationsarbeiten wiederhergestellt und die Neueröffnung von The Gobbins geriet zur Sensation. Heute können Sie einen spektakulären Panoramablick auf den Ozean während der zweieinhalbstündigen Führung genießen. Doch nicht nur das: Lauschen Sie den unglaublichen Geschichten von früheren Schmugglern und halten Sie Ausschau nach Seevögeln und Delfinen. Unser Tipp: Buchen Sie vor, damit Sie auch zu Ihrer gewünschten Zeit den Klippenpfad begehen können.


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    Die Causeway Küste
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    4. Kilkenny Arts Festival: Lifestyle des Südostens
    In der mittelalterlichen Stadt Kilkenny ist ein sensationelles Kulturfestival beheimatet, das zu den besten Festivals Irlands zählt. Seit seiner Gründung 1974 performen die bekanntesten Künstler und Musiker für 10 Tage immer im August und zwar in historischen Kirchen und Innenhöfen, dem normannischen Castle und in Gärten. Das Programm von klassischer Musik über experimentelles Theater, Performance-Kunst bis Tanz und DJ-Pop kann im Evenkalender eingesehen werden.

    Die mit 8600 Bewohnern kleine Stadt im Südosten Irlands scheint riesengroß und ist voller Bewegung. Ein Zentrum des Kunsthandwerks war und ist Kilkenny schon immer. Läden und Galerien finden sich überall in den hübschen Gassen der Altstadt. Und nicht zu vergessen: die berühmte Brauerei, die besichtigt werden kann und in ganz besonderer Weise auch zur Kultur und Kunst Irlands gehört.

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